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Zahlenspiegel 2008
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Fachschule für Wirtschaft - Teilzeitform
1. Qualifikationen und Abschlüsse
1.1 Qualifikationen
Der Bildungsgang der Fachschule für Wirtschaft dient der beruflichen Weiterbildung.
Er soll die Studierenden befähigen, Führungsaufgaben in Betrieben, Unternehmen, Verwaltungen und anderen Einrichtungen zu übernehmen.
Er leistet zudem einen Beitrag zur Vorbereitung auf die unternehmerische Selbstständigkeit.
Darüber hinaus schafft er Grundlagen für ein Studium an einer Fachhochschule.
1.2 Abschlüsse
Der erfolgreiche Abschluss der Fachschule für Wirtschaft berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfte Betriebswirtin"/"Staatlich geprüfter Betriebswirt" (ergänzend kann die Berechtigung zur Ausbildung von Auszubildenden - „AdA-Schein“ – erworben werden).
Der Erwerb der Fachhochschulreife ist möglich (vgl. hierzu Punkt 5.2).
2. Aufnahmevoraussetzungen
Der Bildungsgang baut auf einer beruflichen Erstausbildung und auf Berufserfahrungen auf.
Die Aufnahme kann erfolgen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
(mindestens) Fachoberschulreife
Berufsabschluss in einem Ausbildungsberuf im Berufsfeld Wirtschaft/Verwaltung
Berufsschulabschluss, soweit während der Ausbildung die Pflicht
zum Berufsschulbesuch bestand.
Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr (kann während des Fachschulbesuchs abgeleistet werden)
oder:
(mindestens) Fachoberschulreife
Eine einschlägige Berufspraxis von 5 Jahren anstelle des Berufsabschlusses und des Berufsschulabschlusses; der Besuch einer einschlägigen Berufsfachschule kann angerechnet werden.
3. Organisation, Umfang und Inhalte des Unterrichts
Der Unterricht findet dienstags von 17.00 - 21.00 Uhr und donnerstags von 17.00 - 20.15 Uhr sowie in der Regel am 2. und 4. Samstag eines Monats von 8.00 - 13.00 Uhr statt. Er umfasst ca. 40 Wochen im Jahr, während der gesetzlichen Schulferien ist unterrichtsfrei. Da der Unterricht durchgängig berufsbegleitend stattfindet, ist die Aufgabe des Arbeitsplatzes nicht notwendig, das Einkommen aus der Berufstätigkeit bleibt gesichert.
Die Unterrichtsstunden in der schulischen Ausbildung zum "Staatlich geprüften Betriebswirt“/zur „Staatlich geprüften Betriebswirtin" werden in der Teilzeitform auf 7 Semester (3,5 Schuljahre) mit durchschnittlich 12 Unterrichtsstunden pro Woche (Präsenzstunden) verteilt. Die Präsenzstunden können durch so genannte Selbstlernphasen ergänzt werden.
Projektarbeit
In der Mitte des Bildungsgangs führen die Studierenden mit einem Projektpartner aus der Wirtschaft ein praxisorientiertes Projekt in Projektgruppen durch; dabei werden sie von den Lehrkräften betreut. Die Projektarbeit wird gesondert bewertet und im Abschlusszeugnis ausgewiesen. Sie stellt einen besonders bedeutsamen Teil der Ausbildung dar.
Unterrichtsinhalte
Primär sind betriebswirtschaftliche Inhalte Gegenstand des Unterrichts. Sie werden auf diese fachrichtungsbezogenen Fächer verteilt:
Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Wirtschaftsmathematik/Statistik, Wirtschaftsinformatik, Absatzwirtschaft und Personalwirtschaft.
Darüber hinaus werden in den folgenden Fächern auch fachrichtungsübergreifende Inhalte vermittelt: Deutsch/Kommunikation, Fremdsprache (z. Z. Wirtschaftsspanisch), Volkswirtschaftslehre/Politik sowie Wirtschafts- und Arbeitsrecht.
Schwerpunktsetzung
Sie erfolgt nach Wahl der Studierenden in einem der Schwerpunktfächer Absatzwirtschaft oder Personalwirtschaft, die bezüglich ihres Umfanges stärker gewichtet werden.
Planspiele, Seminare, Vorträge und Work-Shops
Ergänzend zum regelmäßigen Unterricht findet in der Regel einmal je Semester eines der genannten Ausbildungsereignisse statt. Dadurch werden grundlegende und/oder aktuelle wirtschaftliche Themen vertieft behandelt.
5. Abschlussprüfungen
5.1 Fachschulexamen (zum Erwerb des Abschlusses als „Staatlich geprüfte Betriebswirtin“/“Staatlich geprüfter Betriebswirt“)
Es besteht aus drei schriftlichen, fächerübergreifenden Prüfungsarbeiten und wird im siebten Semester durchgeführt und kann auf Antrag der Studierenden um höchstens zwei mündliche Prüfungen ergänzt werden.
5.2 Fachhochschulreifeprüfung (für Studierende mit Fachoberschulreife)
Durch eine zusätzliche schriftliche Prüfung im Fach Mathematik können Studierende die Fachhochschulreife erwerben, wenn sie zudem das Fachschulexamen bestanden haben.
6. Kosten
Der Besuch der Fachschule für Wirtschaft ist grundsätzlich gebührenfrei. Verbrauchsmaterialien und Lernmittel sind von den Studierenden anzuschaffen. Für die Teilnahme an Planspielen und Seminaren ist in der Regel eine Kostenbeteiligung erforderlich.
7. Anmeldung
Die Anmeldung kann ab dem 26.01.2010 an der Schule erfolgen. Anmeldeschluss ist der 28.02.2010. Anmeldungen können nur berücksichtigt werden, wenn noch freie Kapazitäten vorhanden sind.
Für die Anmeldung nutzen Sie bitte unser Anmeldefomular, das Sie unter www.berufskolleg-ahlen.de (Bildungsgänge-Anmeldung) finden!
8. Weitere Informationen
Am 26.01.2010 findet im Berufskolleg Ahlen um 18:30 Uhr ein Informationsabend statt.
Weitere Auskünfte erteilen wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch nach vorheriger Terminabsprache.




