: Sportunterricht auf dem Wasser: angehende Industriekaufleute üben Balance auf Wasserskiern

v. l. n. r.: Paula Landau, Annika Gravemeier (Sportlehrerin), Emily Rolf, Marco Rummel, Saskia Jarzembowski, Jana Keimeier

Statt Sporttheorie fand der Sportunterricht diesmal vollkommen Corona-Konform an der Wasser-Ski Anlage am Tuttenbrocksee in Beckum statt: die 14 angehenden Industriekaufleute trainierten ihre Balance und ihr Koordinationsvermögen auf Wasserski und Wakeboard. Die Idee zu dieser besonderen Form des Sportunterrichts hatte Emily Rolf und ihre Klassenkameraden waren sofort begeistert. „Wasserski ist eine Trendsportart – während die Fahrt auf dem offenen Meer hinter einem Boot schon lange zu den Touristenattraktionen in den Küstenstädten insbesondere im Ausland gehört, sind in den letzten Jahren deutschlandweit Wasserskianlagen an ruhigen Gewässern entstanden, an denen Seilbahnen die Gäste auf Skiern über das Wasser ziehen“, so die 18 jährige, die schon seit ihrem 15. Lebensjahr an Meisterschaften teilnimmt. „Das macht das Fahren nicht nur einfacher, sondern auch deutlich sicherer. Selbst Kinder können Wasserski fahren - man muss nur schwimmen könne.“

„Der Lehrplan schreibt uns keine konkreten Sportarten vor, “ so Sportlehrerin Annika Gravemeier, die als Triathletin schon für den ASC Ahlen gestartet ist. „Aufgrund der aktuellen Erlasslage soll der Sport im Freien durchgeführt werden. Leider steht uns keine Sportanlage zur Verfügung.“ Mit einem Augenzwinkern fügt sie hinzu: „Die Motivation zum wiederholten Ausdauerlauf im Berliner Park hält sich bei vielen Schülern in Grenzen.“

Am Ende der Sportstunde waren sich alle Beteiligten einig: der Sportunterricht am Tuttenbrocksee war ein voller Erfolg. Die meisten Auszubildenden standen das erste Mal auf Skiern auf dem Wasser und die zunehmenden Erfolgserlebnisse ließen die anfänglichen Sorgen schnell verfliegen.

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