A lifetime experience:
Vier Wochen in Irland

Goodbye Germany“ und „Hello Ireland“ hieß es für sechs Schülerinnen des Berufskollegs Ahlen, die ein 4-wöchiges Auslandspraktikum in Cork im Rahmen des EU-geförderten Austauschprogramms Erasmus+ absolvierten. Die Teilnehmerinnen, die in Deutschland eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolvieren, erwarteten durch diese berufliche Erfahrung ihre Englischkenntnisse zu verbessern, ihre interkulturellen Kompetenzen zu entwickeln und natürlich, das schöne irische Land zu erkunden. Außer den Erwartungen schwangen auch ein paar Sorgen mit: Wird man sich an das Land gewöhnen und in den Praktikumsstelle zurechtkommen? Und vor allem, kann man den irischen Akzent überhaupt verstehen?

Diese Sorgen versuchten die Erasmus+-Koordinatorinnen des Berufskollegs Ahlen Andrea Stangenberg und Sabrina Buhl den Teilnehmerinnen im Vorfeld durch eine bewährte Kooperation mit der irischen Agentur „Green Horizons“ und diversen Vorbereitungskursen zu nehmen. In Irland angekommen, erledigten sich viele Sorgen bereits am ersten Praktikumstag, da die jungen Frauen merkten, dass die Irinnen und Iren sehr freundlich und hilfsbereit sind.

Die Praktikumsbetriebe sowie die Aufgaben waren vielfältig, obschon sie alle im Bereich Wirtschaft und Verwaltung angesiedelt waren. Zwei Teilnehmerinnen arbeiteten z.B. bei großen irischen BMW-Vertretungen und erledigten dort Arbeiten in der Finanzbuchhaltung, während eine ihrer Kolleginnen bei einem ortsansässigen Transportunternehmen in der Logistik beschäftigt war. Eine andere angehende Industriekauffrau wurde einer Recruiting Agentur zugeteilt und konnte dort nach potentiellen deutschen Arbeitnehmern für den irischen Arbeitsmarkt suche sowie Vorstellungsgespräche koordinieren und vorbereiten.

In ihrer Freizeit haben die sechs Frauen viel unternommen und sind in die irische Kultur eingetaucht: Von der Provinz Munster, zur Irlands Westküste bis hin in die Hauptstadt Dublin, haben sie mehrere Landschaften betrachten können. Beispielsweise die berühmten Cliffs of Moher, die Schafe und Torfe auf dem Ring of Kerry, die lebendigen Straßen und Pubs in Temple Bar, dem Stadtviertel Dublins. Zudem haben sie sogar einen irischen Tanzkurs gemacht und über die Herstellung von irischem Whisky gelernt.

Für die Azubis war der Aufenthalt in Irland nach eigenen Angaben viel mehr als ein Auslandspraktikum, das man in seinen Lebenslauf ergänzt. Es war eine bedeutende Lebenserfahrung, wodurch sie ihre interkulturellen Kompetenzen, Toleranz und Selbständigkeit richtig entwickeln konnten. Auf unserer Frage, ob sie das Praktikum weiterempfehlen würden, kam die einstimmige Antwort: Auf jeden Fall! Denn auf dem Rückweg nach Hause konnten sie außer dem schweren Koffer auch viele unvergessliche Erfahrungen mitnehmen.

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